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Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft: Was Deutschland von China lernen kann
„Wir stärken die industrielle Gesundheitswirtschaft, insbesondere die pharmazeutische Industrie und Medizintechnik, als Leitwirtschaft“, betonte die Bundesregierung im Koalitionsvertrag. Doch der Standort gerät im internationalen Wettbewerb zunehmend unter Druck – nicht nur durch die USA, sondern auch durch andere Länder wie China. Das war Thema auf dem 25. Europäischen Gesundheitskongress in München. Dort machte der Wirtschaftsjournalist Frank Sieren deutlich: Deutschland könnte einiges von der Volksrepublik lernen.

Klinische Studie bei Krebs: „Für mich ein Gamechanger“
Viermal Brustkrebs innerhalb von fünf Jahren: Antje Mann hat zahlreiche Behandlungen hinter sich, doch der Tumor kehrt immer wieder zurück. Derzeit ist ihre Erkrankung stabil – eine entscheidende Rolle spielte dabei eine klinische Studie. Davon erzählt sie in „Akte Leben“ – ein Podcast der Initiative Pink Ribbon Deutschland.

Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?
Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.

Krebsmedizin der Zukunft: Präventiv, präzise, personalisiert
Neue Daten aus den USA zeigen: Die Behandlungsmöglichkeiten bei vielen Krebsarten sind heute so gut wie nie zuvor. Dank medizinischer Fortschritte überleben immer mehr Menschen ihre Erkrankung oder können länger und mit höherer Lebensqualität leben. In den Vereinigten Staaten ist die Krebssterblichkeitsrate zwischen 1991 und 2024 um 35 Prozent gesunken. Laut der American Association for Cancer Research (AACR) konnten dadurch mehr als 4,8 Millionen Todesfälle verhindert werden.

Übergewicht und Adipositas: Milliardenlast für Gesundheit und Wirtschaft
Übergewicht und Adipositas haben weitreichende gesundheitliche Folgen – doch ihre Belastung geht deutlich darüber hinaus. Eine Analyse für acht europäische Länder zeigt, welch enorme Kosten infolge eines erhöhten Body-Mass-Index (BMI) entstehen. Allein für Deutschland werden sie auf 55,2 Milliarden Euro jährlich geschätzt. Ein erheblicher Teil davon fällt außerhalb des Gesundheitssystems an.

Impfen: Ungenutztes Potenzial für mehr Gesundheit
Die beste Krankheit ist die, die man nicht bekommt. Impfstoffe können genau das leisten. Doch bei einigen Impfungen gehen die Quoten zurück, bei anderen stagnieren sie: Insgesamt zeigen die Zahlen viel ungenutztes Präventionspotenzial. Clever ist eigentlich anders – weshalb Expert:innen aus dem Gesundheitswesen auf dem TAGESSPIEGEL Impfgipfel nach Lösungen suchten, das zu ändern. Eine Diskussion über Chancen und Auswirkungen von Impfpolitik, über Strukturen, Daten und Bürokratie. Und Frust.
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- Arzneimittel für Kinder
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Klimawandel: Ein globaler Gesundheitsnotstand
Bald ist es wieder so weit: Vom 9. bis 20. November findet die „COP31“ statt – die weltweit wichtigste Klimakonferenz der Vereinten Nationen. Rund 100.000 Menschen werden in der Türkei erwartet: Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft diskutieren dort über Maßnahmen zur Bekämpfung der Klimakrise. Der Handlungsdruck wächst: Das zeigt der aktuelle Bericht der Forschungsinitiative „Lancet Countdown on Health and Climate Change“. Die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels verschärfen sich demnach schneller, als die Weltgemeinschaft gegensteuert.

Prävention stärken, aber wie?
Prävention finden alle gut: Dass die beste Krankheit diejenige ist, die man verhindert, ist ein Low-Brainer; schließlich erspart das unnötiges Leid und Kosten. Prävention finden auch alle wichtig: Wenn eine Gesellschaft altert, braucht es viele gesunde Lebensjahre, um sich in Schuss zu halten. De facto hat die Regierung mit dem jüngsten Spargesetz aber die Krankheitsvorsorge im Land geschwächt: ein klassisches „Sag-A-mach-B-Paradoxon?“ Darüber diskutierten Expert:innen auf dem „Forum Gender & Gesundheit“.

Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft: Was Deutschland von China lernen kann
„Wir stärken die industrielle Gesundheitswirtschaft, insbesondere die pharmazeutische Industrie und Medizintechnik, als Leitwirtschaft“, betonte die Bundesregierung im Koalitionsvertrag. Doch der Standort gerät im internationalen Wettbewerb zunehmend unter Druck – nicht nur durch die USA, sondern auch durch andere Länder wie China. Das war Thema auf dem 25. Europäischen Gesundheitskongress in München. Dort machte der Wirtschaftsjournalist Frank Sieren deutlich: Deutschland könnte einiges von der Volksrepublik lernen.

Klinische Studie bei Krebs: „Für mich ein Gamechanger“
Viermal Brustkrebs innerhalb von fünf Jahren: Antje Mann hat zahlreiche Behandlungen hinter sich, doch der Tumor kehrt immer wieder zurück. Derzeit ist ihre Erkrankung stabil – eine entscheidende Rolle spielte dabei eine klinische Studie. Davon erzählt sie in „Akte Leben“ – ein Podcast der Initiative Pink Ribbon Deutschland.

Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?
Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.

Krebsmedizin der Zukunft: Präventiv, präzise, personalisiert
Neue Daten aus den USA zeigen: Die Behandlungsmöglichkeiten bei vielen Krebsarten sind heute so gut wie nie zuvor. Dank medizinischer Fortschritte überleben immer mehr Menschen ihre Erkrankung oder können länger und mit höherer Lebensqualität leben. In den Vereinigten Staaten ist die Krebssterblichkeitsrate zwischen 1991 und 2024 um 35 Prozent gesunken. Laut der American Association for Cancer Research (AACR) konnten dadurch mehr als 4,8 Millionen Todesfälle verhindert werden.
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Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?
Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.
