Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Die Autor:innen des aktuellen „Lancet Countdown on Health and Climate Change“ fordern, den Klimawandel offiziell als globalen Gesundheitsnotstand anzuerkennen und entsprechend zu handeln. Foto: iStock.com / sirichai_asawalapsakul

Klimawandel: Ein globaler Gesundheitsnotstand

Bald ist es wieder so weit: Vom 9. bis 20. November findet die „COP31“ statt – die weltweit wichtigste Klimakonferenz der Vereinten Nationen. Rund 100.000 Menschen werden in der Türkei erwartet: Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft diskutieren dort über Maßnahmen zur Bekämpfung der Klimakrise. Der Handlungsdruck wächst: Das zeigt der aktuelle Bericht der Forschungsinitiative „Lancet Countdown on Health and Climate Change“. Die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels verschärfen sich demnach schneller, als die Weltgemeinschaft gegensteuert.

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Prävention finden alle gut und wichtig. Trotzdem fristet sie ein Mauerblümchen-Dasein. Foto: Forum Gender & Gesundheit

Prävention stärken, aber wie?

Prävention finden alle gut: Dass die beste Krankheit diejenige ist, die man verhindert, ist ein Low-Brainer; schließlich erspart das unnötiges Leid und Kosten. Prävention finden auch alle wichtig: Wenn eine Gesellschaft altert, braucht es viele gesunde Lebensjahre, um sich in Schuss zu halten. De facto hat die Regierung mit dem jüngsten Spargesetz aber die Krankheitsvorsorge im Land geschwächt: ein klassisches „Sag-A-mach-B-Paradoxon?“ Darüber diskutierten Expert:innen auf dem „Forum Gender & Gesundheit“.

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Wie kann es gelingen, das deutsche Gesundheitssystem, die Gesundheitswirtschaft und Innovationskraft zu stärken? Darüber diskutierten Fachleute auf dem 25. Europäischen Gesundheitskongress München. Foto: © Klaus D. Wolf

Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft: Was Deutschland von China lernen kann

„Wir stärken die industrielle Gesundheitswirtschaft, insbesondere die pharmazeutische Industrie und Medizintechnik, als Leitwirtschaft“, betonte die Bundesregierung im Koalitionsvertrag. Doch der Standort gerät im internationalen Wettbewerb zunehmend unter Druck – nicht nur durch die USA, sondern auch durch andere Länder wie China. Das war Thema auf dem 25. Europäischen Gesundheitskongress in München. Dort machte der Wirtschaftsjournalist Frank Sieren deutlich: Deutschland könnte einiges von der Volksrepublik lernen.

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Alexandra Kröber und Vanessa Eichholz moderieren „Akte Leben. Der Pink Ribbon Podcast“. In Folge 3 geht es um klinische Studien. Zu Gast: Antje Mann, die mit metastasiertem Brustkrebs lebt. Symbolfoto: iStock.com / Solovyova

Klinische Studie bei Krebs: „Für mich ein Gamechanger“

Viermal Brustkrebs innerhalb von fünf Jahren: Antje Mann hat zahlreiche Behandlungen hinter sich, doch der Tumor kehrt immer wieder zurück. Derzeit ist ihre Erkrankung stabil – eine entscheidende Rolle spielte dabei eine klinische Studie. Davon erzählt sie in „Akte Leben“ – ein Podcast der Initiative Pink Ribbon Deutschland.

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Auf die Impulse, die die Pharmaindustrie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt, kann das Land nicht verzichten. Foto: iStock.com / Paperkites

Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?

Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Die beste Krankheit ist die, die man nicht bekommt. Impfstoffe können genau das leisten. Doch das Land leistet sich viel ungenutztes Präventionspotenzial.

Impfen: Ungenutztes Potenzial für mehr Gesundheit

Die beste Krankheit ist die, die man nicht bekommt. Impfstoffe können genau das leisten. Doch bei einigen Impfungen gehen die Quoten zurück, bei anderen stagnieren sie: Insgesamt zeigen die Zahlen viel ungenutztes Präventionspotenzial. Clever ist eigentlich anders – weshalb Expert:innen aus dem Gesundheitswesen auf dem TAGESSPIEGEL Impfgipfel nach Lösungen suchten, das zu ändern. Eine Diskussion über Chancen und Auswirkungen von Impfpolitik, über Strukturen, Daten und Bürokratie. Und Frust.

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Der Gesundheitsökonom Dorian Doumit spricht im Interview über die Auswirkungen des Sparpakets im Gesundheitswesen auf die Behandlung von HIV-Patient:innen.

HIV-Versorgung: „Es ist nicht damit getan, die Kürzungen zurückzunehmen“

Die HIV-Versorgung in Deutschland galt lange als Erfolgsgeschichte. Aber wird das angesichts der aktuellen Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen so bleiben? Welche Risiken jetzt drohen und welche Chancen es bei der HIV-Behandlung eigentlich gäbe, darüber haben wir mit Dorian Doumit gesprochen, Gesundheitsökonom und Geschäftsführer der „Deutschen Arbeitsgemeinschaft ambulant tätiger Ärztinnen und Ärzte für Infektionskrankheiten und HIV-Medizin“ (dagnä).

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„Herzkrank und unerkannt – Herzmuskelerkrankungen zwischen Versorgungsrealität und medizinischem Fortschritt“: Das war Thema einer von Bristol Myers Squibb unterstützten Tagesspiegel-Expertenrunde.

Herzmuskel-Erkrankungen: Medizinischer Fortschritt trifft auf Versorgungsrealität

Es passiert immer wieder: Ein Fußballspieler oder eine Marathonläuferin bricht mitten im Wettkampf zusammen. Oder es geschieht im Krankenhaus, wo intensive Untersuchungen folgen, an deren Ende häufig die Diagnose steht: Hypertrophe Kardiomyopathie, kurz HCM. Anders gesagt: Es liegt eine krankhafte Verdickung des Herzmuskels vor. Wie es zu einem solchen Krankheitsbild kommen kann, warum es häufig zu spät entdeckt wird und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt? Dies war Thema bei „Herzkrank und unerkannt“ – ein Tagesspiegel-Expertengespräch, unterstützt von Bristol Myers Squibb.

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Tessa Wolf von AstraZeneca Deutschland erzählt im Interview, was die forschende Pharmaindustrie braucht, um Deutschlands Gesundheit, Wirtschaft und Unabhängigkeit zu stärken. Foto: iStock.com / Zheka-Boss

Herbst der Reformen? Was Pharma braucht, um Deutschland zu stärken

Schwächelnde Wirtschaft, alternde Gesellschaft, GKV-Finanzierungskrise und geopolitische Herausforderungen: Tessa Wolf, Leiterin Corporate Affairs bei AstraZeneca in Deutschland, ist überzeugt, dass die forschende Pharmaindustrie in diesen turbulenten Zeiten einen wichtigen Beitrag leistet – für mehr Gesundheit, Wohlstand und Unabhängigkeit. Um das zu erhalten und zu stärken, müsste die Bundesregierung nun die richtigen Weichen stellen. Welche das sind? Das erzählt sie im Interview.

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Die globale HIV-Versorgung befindet sich in einer Finanzierungskrise – mit potenziell verheerenden Folgen. Der Umbruch bietet aber auch eine Chance, findet Pharma Fakten-Redakteurin Alina Massari. Foto: ©iStock.com/Natali_Mis

HIV-Versorgung am Wendepunkt: Jetzt entscheidet sich, wie es weitergeht

Es sind turbulente Zeiten für die weltweite HIV-Versorgung: Medizinische Innovationen eröffnen neue Möglichkeiten für die Prävention und Therapie. Gleichzeitig ist die internationale Finanzierung unter enormen Druck geraten; die Folgen davon können verheerend sein. Doch der Umbruch bietet auch die Chance, die HIV-Versorgung langfristig neu aufzustellen – und sie nachhaltiger und widerstandsfähiger zu gestalten. Ein Kommentar von Pharma Fakten-Redakteurin Alina Massari.

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Die Autor:innen des aktuellen „Lancet Countdown on Health and Climate Change“ fordern, den Klimawandel offiziell als globalen Gesundheitsnotstand anzuerkennen und entsprechend zu handeln. Foto: iStock.com / sirichai_asawalapsakul

Klimawandel: Ein globaler Gesundheitsnotstand

Bald ist es wieder so weit: Vom 9. bis 20. November findet die „COP31“ statt – die weltweit wichtigste Klimakonferenz der Vereinten Nationen. Rund 100.000 Menschen werden in der Türkei erwartet: Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft diskutieren dort über Maßnahmen zur Bekämpfung der Klimakrise. Der Handlungsdruck wächst: Das zeigt der aktuelle Bericht der Forschungsinitiative „Lancet Countdown on Health and Climate Change“. Die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels verschärfen sich demnach schneller, als die Weltgemeinschaft gegensteuert.

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Prävention finden alle gut und wichtig. Trotzdem fristet sie ein Mauerblümchen-Dasein. Foto: Forum Gender & Gesundheit

Prävention stärken, aber wie?

Prävention finden alle gut: Dass die beste Krankheit diejenige ist, die man verhindert, ist ein Low-Brainer; schließlich erspart das unnötiges Leid und Kosten. Prävention finden auch alle wichtig: Wenn eine Gesellschaft altert, braucht es viele gesunde Lebensjahre, um sich in Schuss zu halten. De facto hat die Regierung mit dem jüngsten Spargesetz aber die Krankheitsvorsorge im Land geschwächt: ein klassisches „Sag-A-mach-B-Paradoxon?“ Darüber diskutierten Expert:innen auf dem „Forum Gender & Gesundheit“.

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Wie kann es gelingen, das deutsche Gesundheitssystem, die Gesundheitswirtschaft und Innovationskraft zu stärken? Darüber diskutierten Fachleute auf dem 25. Europäischen Gesundheitskongress München. Foto: © Klaus D. Wolf

Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft: Was Deutschland von China lernen kann

„Wir stärken die industrielle Gesundheitswirtschaft, insbesondere die pharmazeutische Industrie und Medizintechnik, als Leitwirtschaft“, betonte die Bundesregierung im Koalitionsvertrag. Doch der Standort gerät im internationalen Wettbewerb zunehmend unter Druck – nicht nur durch die USA, sondern auch durch andere Länder wie China. Das war Thema auf dem 25. Europäischen Gesundheitskongress in München. Dort machte der Wirtschaftsjournalist Frank Sieren deutlich: Deutschland könnte einiges von der Volksrepublik lernen.

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Alexandra Kröber und Vanessa Eichholz moderieren „Akte Leben. Der Pink Ribbon Podcast“. In Folge 3 geht es um klinische Studien. Zu Gast: Antje Mann, die mit metastasiertem Brustkrebs lebt. Symbolfoto: iStock.com / Solovyova

Klinische Studie bei Krebs: „Für mich ein Gamechanger“

Viermal Brustkrebs innerhalb von fünf Jahren: Antje Mann hat zahlreiche Behandlungen hinter sich, doch der Tumor kehrt immer wieder zurück. Derzeit ist ihre Erkrankung stabil – eine entscheidende Rolle spielte dabei eine klinische Studie. Davon erzählt sie in „Akte Leben“ – ein Podcast der Initiative Pink Ribbon Deutschland.

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Auf die Impulse, die die Pharmaindustrie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt, kann das Land nicht verzichten. Foto: iStock.com / Paperkites

Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?

Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.

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Die beste Krankheit ist die, die man nicht bekommt. Impfstoffe können genau das leisten. Doch das Land leistet sich viel ungenutztes Präventionspotenzial.

Impfen: Ungenutztes Potenzial für mehr Gesundheit

Die beste Krankheit ist die, die man nicht bekommt. Impfstoffe können genau das leisten. Doch bei einigen Impfungen gehen die Quoten zurück, bei anderen stagnieren sie: Insgesamt zeigen die Zahlen viel ungenutztes Präventionspotenzial. Clever ist eigentlich anders – weshalb Expert:innen aus dem Gesundheitswesen auf dem TAGESSPIEGEL Impfgipfel nach Lösungen suchten, das zu ändern. Eine Diskussion über Chancen und Auswirkungen von Impfpolitik, über Strukturen, Daten und Bürokratie. Und Frust.

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Der Gesundheitsökonom Dorian Doumit spricht im Interview über die Auswirkungen des Sparpakets im Gesundheitswesen auf die Behandlung von HIV-Patient:innen.

HIV-Versorgung: „Es ist nicht damit getan, die Kürzungen zurückzunehmen“

Die HIV-Versorgung in Deutschland galt lange als Erfolgsgeschichte. Aber wird das angesichts der aktuellen Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen so bleiben? Welche Risiken jetzt drohen und welche Chancen es bei der HIV-Behandlung eigentlich gäbe, darüber haben wir mit Dorian Doumit gesprochen, Gesundheitsökonom und Geschäftsführer der „Deutschen Arbeitsgemeinschaft ambulant tätiger Ärztinnen und Ärzte für Infektionskrankheiten und HIV-Medizin“ (dagnä).

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„Herzkrank und unerkannt – Herzmuskelerkrankungen zwischen Versorgungsrealität und medizinischem Fortschritt“: Das war Thema einer von Bristol Myers Squibb unterstützten Tagesspiegel-Expertenrunde.

Herzmuskel-Erkrankungen: Medizinischer Fortschritt trifft auf Versorgungsrealität

Es passiert immer wieder: Ein Fußballspieler oder eine Marathonläuferin bricht mitten im Wettkampf zusammen. Oder es geschieht im Krankenhaus, wo intensive Untersuchungen folgen, an deren Ende häufig die Diagnose steht: Hypertrophe Kardiomyopathie, kurz HCM. Anders gesagt: Es liegt eine krankhafte Verdickung des Herzmuskels vor. Wie es zu einem solchen Krankheitsbild kommen kann, warum es häufig zu spät entdeckt wird und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt? Dies war Thema bei „Herzkrank und unerkannt“ – ein Tagesspiegel-Expertengespräch, unterstützt von Bristol Myers Squibb.

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Tessa Wolf von AstraZeneca Deutschland erzählt im Interview, was die forschende Pharmaindustrie braucht, um Deutschlands Gesundheit, Wirtschaft und Unabhängigkeit zu stärken. Foto: iStock.com / Zheka-Boss

Herbst der Reformen? Was Pharma braucht, um Deutschland zu stärken

Schwächelnde Wirtschaft, alternde Gesellschaft, GKV-Finanzierungskrise und geopolitische Herausforderungen: Tessa Wolf, Leiterin Corporate Affairs bei AstraZeneca in Deutschland, ist überzeugt, dass die forschende Pharmaindustrie in diesen turbulenten Zeiten einen wichtigen Beitrag leistet – für mehr Gesundheit, Wohlstand und Unabhängigkeit. Um das zu erhalten und zu stärken, müsste die Bundesregierung nun die richtigen Weichen stellen. Welche das sind? Das erzählt sie im Interview.

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Die globale HIV-Versorgung befindet sich in einer Finanzierungskrise – mit potenziell verheerenden Folgen. Der Umbruch bietet aber auch eine Chance, findet Pharma Fakten-Redakteurin Alina Massari. Foto: ©iStock.com/Natali_Mis

HIV-Versorgung am Wendepunkt: Jetzt entscheidet sich, wie es weitergeht

Es sind turbulente Zeiten für die weltweite HIV-Versorgung: Medizinische Innovationen eröffnen neue Möglichkeiten für die Prävention und Therapie. Gleichzeitig ist die internationale Finanzierung unter enormen Druck geraten; die Folgen davon können verheerend sein. Doch der Umbruch bietet auch die Chance, die HIV-Versorgung langfristig neu aufzustellen – und sie nachhaltiger und widerstandsfähiger zu gestalten. Ein Kommentar von Pharma Fakten-Redakteurin Alina Massari.

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Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?

Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.

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